Zubehör

Es wäre müßig jeden einzelnen Potiknopf in epischer und photographischer Breite zu dokumentieren; daher beschränke ich mich auf eine exemplarische Darstellung des Ersatzteillagers und ermutige den neugierigen potentiellen Kunden zum Stöbern vor Ort, um die gerupfte Vintage-Braut mit den gesuchten fehlenden Teilen zu komplettieren und so eine perfekte Allianz fürs Leben zu schaffen.

 

Was dem Ritter sein Schild, das ist der Archtop-Gitarre ihr Schlagbrett – Schutz für den gewölbten Leib vor vorwitzigen Attacken mit dem Plektrum und bei Modellen mit floating Pickup auch die vornehme und deckenschonende Variante zur diskreten Aufnahme von Potis und der Klinke zum Stöpseln des Stromkabels.

Die abgebildeten Exemplare sind sämtlich „very old stock“ und keine Replikas, so look what you need and make contact if still available…

 

Verkaufspreis: 20.- EUR  –  30 .- EUR

Die vielfältigen Möglichkeiten der elektrischen Aufrüstung akustischer Jazzboxen umfassen neben den Vintage-Pickups auch empfehlenswerte und preiswerte Neuschöpfungen wie Kent Armstrong, Schaller, Shadow usw. Der Hype um die Originaltonabnehmer, insbesondere ein Modell der Firma Rowe Industries, das sich als Rhythmuschef geriert, findet nur geteilt meine Zustimmung - auch auf dem Hintergrund der aufgerufenen Phantasiepreise. 

 

 

Verkaufspreis: ab 20.- EUR

Die Theoretiker der Vintage-Zunft weisen der Beschaffenheit des Saitenhalters erhebliche Bedeutung bei, die jedoch unterschiedlich interpretiert wird, wie das bei Gutachtern nun mal so ist…der eine schwört auf massive Metall - Ausführungen ohne Scharnier wegen der optimalen Tonübertragung aufgrund der schwingungsarmen Bauweise (z.B. L 5), der andere verbaut Exemplare aus Hartholz mit Korpusverbindungen wie bei Streichinstrumenten (z.B. Benedetto), der dritte Spezialist mokiert sich über die aufwändigen Framus Lyra-Saitenhalter und deren unerwünschtes Scheppern und tauscht diese gegen spartanische Schlichtausführungen…so make your own choice and take what you like.

 

Verkaufspreis: ab 20.- EUR

Auch  bei den Stegen öffnet sich ein weites Feld zur selbstbewussten Darstellung mehr oder minder vorhandenen Fachwissens; die verschiedenen Fraktionen geloben ewige Treue zu den favorisierten Varianten – sei es ein Schwingsteg mit Böckchen, ein zweiteiliger Steg mit durchgängig aufliegendem Unterteil, eine Palisander-, Ebenholz- oder gar Metallausführung mit oder ohne Saitenreiter, es wird ausgehöhlt um Masse zu sparen und die Rändelschrauben werden wegrationalisiert bzw. getauscht gegen solche höherwertigen Materials - jeder wie er will und so gut er kann -  mein persönliches Favorit sind Schwingstege aus Palisander, warum auch immer…

 

 

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