Andere

 
 

Lang Mastro Arturo Luxus cutaway

Oh man, wadda guitar…Schluss mit der gepflegten Langeweile – eine optisch/haptisch/akustische Offenbarung betört den Glücklichen, der dieses Instrument in die Hand nehmen und vielleicht schon bald sein Eigen nennen darf; ein superschlanker Hals wartet auf die Greifhand des Gitarreros, der solistisch oder begleitend in der Rhythm-Section tonal zu überzeugen weiß ; der urige Star-Pickup hilft Dir bei „lets get loud“…

Dieses frühe Lang-Topmodell mit  dem „geraden“ Cutaway hat alle Features die der Lang-Kenner zu schätzen weiß – Split Sound Holes, Ebenholzgriffbrett  mit Einlagen aus Perlmutt , Zierstreifen auf der blonden Zarge im Buttercremetorten-Look, Nierentischpickguard usw.;  neuere Schaller-Einzelmechaniken in Chrom sorgen für stimmstabiles Verhalten. Eine altersentsprechende Patina erleichtert die Zeitreise in die wilden 50er Jahre - um die Ecke wartet „halbstark“ Horst Buchholz, also be careful und wechsle die Straßenseite…

 
Verkaufspreis: auf Anfrage
   
LX – Sound 5
 
Statt kalorienreicher Pizza to go, lauwarmem Coffee to go oder irgendsonstwas - to go mal was Anständiges – ein Amp to go! ... eben kein Chinakracher, sondern solides Japan aus dem vorigen Jahrtausend bietet er doch dem Kenner die Chance zur Unabhängigkeit von gierigen Stromversorgern sowie  zu nachhaltiger Open-Air Beschallung ohne Steckdosenzwang. Hinter der kryptischen Bezeichnung verbirgt sich ein 5–10 Watt starker stabiler Soundzwerg im Holzcabinet mit den kompakten Maßen 25x14x19cm. Haben die Batterien mal fertig, geht’s halt mit Strom weiter; dazu müssen die Batterieleichen aber vorher entfernt werden, sonst droht der schnelle Exitus…
Der neue Besitzer hat die Wahl zwischen Lo- oder High-Input sowie einem stabilen Off-On Schalter als vertrauensbildende Maßnahme, um den Volumenschieber mutig bis zum Maximum nach rechts zu bewegen.
 
 
Verkaufspreis: 49.- EUR
 
…ach so, there are still three of these nice amps in stock available… bei Gesamtabnahme der ultimativen  Zwergen-PA schlappe 99.-EUR… Schon Elvis beherrschte die Regeln des ultimativen Einkaufserlebnisses  „one for the money, two for the show, three to get ready…” go cat go !
The Loar LH 650 Cutaway blond        
 
Mit dieser “sweet little sixteen” Archtop wird endgültig das hartnäckige Vorurteil der Minderwertigkeit von Instrumenten chinesischer Herkunft widerlegt… mit Häme würde eher jener scheuklappenbewehrt nach Amiland schielende Markenfetischist bedacht, der das 10-fache des Fernostkampfpreises für  das „ Original“ hinblättert  - mit der Chance ein teuer bezahltes Label durch das F-Loch zu besichtigen…
 
Dieses 16inch Schönheit besticht durch die saubere Verarbeitung massiver Hölzer und einen jazzigen Elektrosound Dank des Kent-Armstrong floating Pickups, der auch auf hochpreisigen US-Modellen zu finden ist.
Ein Gigbag gehört dazu und schützt die kleine Diva vor allzu aufdringlichen Blicken.
Auch für den Schnäppchenjäger ein absolutes must have  …
 
 
Verkaufspreis: 690.- EUR
EKO 500 V 4
 
Auch wenn dieses Instrument ohne F–Löcher im hohlen Bauch keine Archtop ist, so qualifiziert ihr
„italienisches“ Design, ihr Geburtsjahr in den frühen 60igern wie auch der für damalige Verhältnisse innovative technische Schnickschnack diese Brettgitarre als „related item“ für einen Auftritt bei The Jazzguitar.
Die auf den Bildern leider nicht zu erkennende Glitter-Flitter-Attacke des Korpus harmoniert mit der elektrischen Ausstattung - die mit einer Tastenorgie, Reglern und vier zur Klangbefeuerung bestückten Pickups unzählige Klangoptionen offeriert - zu einem total abgespacten intergalaktischen atemberaubenden Designobjekt.
Die visuelle Überwältigung wird noch getoppt durch die erstaunliche Bespielbarkeit, das Ding funktioniert…! 
 
 
Hoyer Perloid Gitarre
 
„das ideale Schauinstrument für Bühne und Variete“ so steht es im Prospekt mit ganzseitiger Abbildung dieser Exotin; während schon die bekannteren gesuchten Mitglieder der Hoyer-Familie wie „Solist“, „Special“, „Herr im Frack“ mittlerweile immer rarer werden, dürfte die Perloid-Hoyer an Seltenheit in der internationalen Angebotspalette inzwischen auch die Hoyer „Bianca“ eingeholt haben.
Boden, Decke und Zargen des 17inch – Korpus sind mit Perloid überzogen, in diesem Fall in der Ausführung „weiß marmoriert“.  Es gab zu der Zeit auch Geschwister in rot oder schwarzmarmoriert sowie Flitterausführungen in Gold, Silber oder rubinrot.
Das Griffbrett ist schwarz marmoriert mit fünf weißen Griffbretteinlagen sowie einer roten Markierung in der Oktave; Die Kopfplatte trägt das Logo auf sparkling black…das ist noch nicht alles: ein schmaler floating Ideal–Pickup sorgt für elektrischen Gegendruck, wenn die Bläser in der Rhythm-Sektion sich mal wieder zu wichtig tun,
so get on stage and perform…                           
 
 
Lang Super Luxus XXL…
 
Da spätestens beim Blick auf die Fotos hier alle Guitarreros Bescheid wissen, was das für ein Instrument ist und im Internet mittlerweile detaillierteste Angaben über Artur Lang und das Wirken des Meisters vorliegen, erspare ich mir an dieser Stelle die Lobpreisungen dieses wahrhaftigen Gitarrenbaugottes… ich kann mir noch heute nicht verzeihen, dass ich einst meine mühsam zusammengetragene umfangreiche Lang-Sammlung nach und nach verkaufte weil auch ich leider unwidersprochen dem Ami – Hype frönte und all die akustischen mit einem DeArmond bewehrten 17“ – und 18“ inch-Beauties mit den Anfangsbuchstaben A, E, G. und S haben musste. Der einzige Trost ist dass die letzten Exemplare bei netten Zeitgenossen ein neues Zuhause fanden…
Das abgebildete Exemplar stammt aus dem Tessin, einem prominenten, musikalischen Haushalt zweier Geschwister, die singend und tanzend die Welt eroberten...
 
 
 
The Loar LH 300 blond
 
Dieses entzückende 16inch-Noncutaway Modell chinesischer Provenienz entspricht in den Abmessungen exakt einer G….. L5 der ersten Serie.
Aus diesem Grund wurde eine aufschlussreiche „Blindverkostung“ durchgeführt, wobei das nachstehend genannte Testverfahren keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit seiner Validität beansprucht:
Den „versierten Probanden“ wurden auf dem abgebildeten Instrument sowie dem Original aus der „historic Collection“ nacheinander Hörbeispiele eingespielt, jeweils die gleiche Liedsequenz aus „how high the moon“ bei identischer Besaitung (11er Bronze) .
Im Ergebnis wurde mehrheitlich behauptet, die Demo sei auf ein- und demselben Instrument eingespielt worden…
Für die kleine Loar wurden nachträglich Pickguard + Trussrodcover im „old school style“ angefertigt. Als Material wurde der gewölbte Boden einer alten Geige verwendet, der leicht braun gebeizt und dann lackiert wurde…looks great!
 
 
Samick
 
Optisch ansprechende Variante einer blonden L 5 CES – ab 5 Dioptrien betrachtet aus einer Entfernung über fünf Meter ohne Brille garantiert schwer zu unterscheiden… wer Angst hat das beim Gig in der Honky-Tonk-Spelunke sich ein Halunke mit der geliebten Vintage-Stringbraut in einem unaufmerksamen Moment – z.B. während dem dringenden Toilettenbesuch – aus dem Staub macht, oder während des dynamischen Auftritts der Musikerkollege sich final in den Kabeln verheddert und beim Sturz nur noch von der in ihrem Ständer ruhenden, gerade pausierenden Vintageklampfe abgefedert wird mit der Folge deren unmittelbaren Zerberstens in 1000 Puzzleteile – wer also nicht will, dass ihm solches widerfährt, der ist mit der Samick gut beraten – funktioniert, sieht gut aus, ist robust und - worst case – ohne posttraumatisches Belastungssyndrom ersetzbar.
 
 
 
   
Fender Jazzmaster
Baujahr Februar 1965 mit L-Nummer 69xxx
 
Ein Tanzmusiker aus Oberhessen kaufte das Schmuckstück in einem Hanauer Musikgeschäft. Sein Traum waren die Melodien von Ricky King und die Weisen der Shadows. 1980 verkaufte er die Gitarre an den jetzigen Besitzer, um sich eine Strat leisten zu können.
 
Die Gitarre ist in einem guten, unverbastelten Originalzustand mit Jammerhaken und Case.
 

Verkaufspreis:  auf Anfrage

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